Der Islam ist die Religion des Friedens

Im weitesten Sinn ist Terror Gewalttätigkeit, die gegen nicht-militärische Ziele zum Zweck politischer Ziele ausgeübt wird. In anderen Worten, die Angriffsziele des Terrors sind völlig unschuldige Zivilisten, deren einziges Verbrechen es ist, dass sie – in den Augen der Terroristen – ‘die andere Seite’ vertreten. Aus diesem Grund bedeutet Terror, unschuldige Menschen Gewalttätigkeit auszusetzen, was eine Verhaltensweise ist, die jeglicher moralischen Rechtfertigung mangelt. Dies ist, in gleicher Weise, wie die Morde, die durch Hitler oder Stalin begangen wurden, ein ‘Verbrechen gegen die Menschheit’. Der Quran ist ein Buch, das den Menschen als Führung zum Weg der Wahrheit offenbart wurde, und in diesem Buch gebietet Gott den Menschen, eine gute, moralische Lebensweise anzunehmen. Diese Moral gründet sich auf Tugenden wie Liebe, Mitleid, Toleranz und Barmherzigkeit. Das Wort ‘Islam’ ist von dem arabischen Wort für ‘Frieden’ abgeleitet. Der Islam ist eine Religion, die der Menschheit mit dem Ziel geoffenbart wurde, ein Leben des Friedens zu ermöglichen, in dem die unendliche Barmherzigkeit und Gnade Gottes auf der Welt zum Ausdruck kommen können. Allah ruft alle Menschen zu dieser islamischen Ethik auf, durch welche Barmherzigkeit, Gnade, Frieden und Toleranz auf der ganzen Erde erfahren werden können. In einem Vers der 2. Sure des Qurans spricht Allah die Gläubigen in folgender Weise an:

O ihr, die ihr glaubt! Tretet allesamt in den Zustand der Befriedung (Islam) ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; er ist euch zweifellos ein offenbarer Feind. (Sure 2:208 – al-Baqara)

Wie der Vers klar macht, kann Sicherheit nur durch ‘Eintritt in den Zustand des Islam’ gewährleistet werden, d.h., indem man entsprechend den Werten des Quran lebt. Ein Muslim der die Werte des Quran in seinem Leben verwirklicht, fühlt sich dafür verantwortlich, alle Menschen, egal ob Muslime oder Nicht-Muslime, freundlich und gerecht zu behandeln, die Bedürftigen und Unschuldigen zu schützen und die ‘Verbreitung von Unheil’ zu verhindern. Unheil beinhaltet alle Formen der Anarchie und des Terrors, welche Sicherheit, Wohlsein und Frieden zerstören. Wie in einem Vers erklärt: Gewiss liebt Allah die Unheilstifter nicht. (Sure 28:77 – al-Qasas) Einen Menschen grundlos zu töten ist eines der offensichtlichsten Beispiele des Unheils. Allah verweist im Quran auf ein Gebot, das Er zuvor den Juden im Alten Testament auferlegt hatte: … dass dem, der einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Korruption im Lande gestiftet hat, es angerechnet werden soll , als hätte er die ganze Menschheit getötet. Und dem, der ein Leben erhält, soll es angerechnet werden, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten… (Sure 5:32 – al-Maida) Wie der Vers darlegt, begeht ein Mensch, der selbst nur einen einzigen Mitmenschen tötet, es sei denn in Vergeltung für einen begangenen Mord oder Korruption im Lande, ein Verbrechen, das dem gleichkommt, als hätte er die gesamte Menschheit getötet. In Anbetracht dessen wird es offenbar, welch eine große Sünde die Morde, Massaker und Anschläge sind, die von Terroristen ausgeführt werden, einschließlich der, die als ‘Selbstmordanschläge’ bekannt sind. Allah teilt uns im folgenden Vers mit, wie diese grausame Form des Terrorismus im Jenseits bestraft wird:

Die Anklage richtet sich nur gegen die, welche den Menschen Unrecht tun und Ausschreitungen auf der Erde begehen, zu denen sie kein Recht haben. Ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil. (Sure 42:42 – asch-Schura)

All dies zeigt deutlich, dass es dem Islam völlig entgegen steht, Terrorakte gegen unschuldige Menschen zu organisieren, und dass kein Muslim solch ein Verbrechen verüben könnte. Im Gegenteil sind Muslime dafür verantwortlich, diesen Leuten das Handwerk zu legen, ‘Ausschreitungen auf der Erde’ abzuschaffen und allen Menschen überall auf der Welt Frieden und Sicherheit zu bringen. Islam kann nicht mit Terrorismus in Einklang gebracht werden; ganz im Gegenteil, er bietet die Lösung zu dem Problem des Terrorismus und den Weg zu seiner Verhinderung an.

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