Der Eichelbohrer

Das Durchbohren von Holz ist nicht einfach. Diese Aufgabe, die kein Mensch ohne ein technisches Hilfsmittel vollbringen kann, erledigt ein kleiner Käfer sein Leben lang ohne Schwierigkeiten. Der Eichelbohrer trägt auf seinem Kopf eine Fühlerkeule, die länger ist als sein eigener Körper. Sein Leben ist an die Früchte der Eichen, die Eicheln gebunden. An der Spitze seiner Fühlerkeule hat der Käfer ein sehr kleines, aber scharfes Schneidgerät. Normalerweise hält er es entlang seines Körpers, damit es ihn beim Laufen nicht behindert. Wenn er auf eine Eichel geklettert ist, dann senkt er seinen Rüssel darauf hinab. Dieser gleicht dann einer Bohrmaschine. Der Käfer legt seinen Rüssel auf der Eichel an. Indem er seinen Kopf schnell nach rechts und links bewegt, beginnt er ein Loch in die Eichel zu bohren. Der Kopf dieses Käfers ist für diese Aufgabe ideal gestaltet und zeigt eine unglaubliche Bewegungsfreiheit. Während der Käfer so mit dem Bohren beschäftigt ist, kann er gleichzeitig mit dem Rüssel die Nahrung aus dem Inneren der Eichel aufnehmen. Doch den meisten Teil der Frucht wird er nicht anrühren, diesen behält er sich für seinen Nachwuchs vor. Wenn das Bohren abgeschlossen ist, legt der Käfer ein Ei in das entstandene Loch. Nachdem das Ei sich indem von seiner Mutter hergestellten Kanal eingenistet hat, verpuppt es sich zu einer Larve. Die Larve beginnt die Eichel zu essen. Dadurch wächst sie und je mehr sie wächst, desto mehr isst sie. Je mehr die Larve von der Eichel gefressen hat, desto mehr Platz bietet sich ihr im Inneren. So geht das weiter, bis die Eichel vom Baum fällt. Durch die Erschütterung und das Geräusch des Aufpralls, wenn die Eichel abgefallen ist, weiß die Larve, dass die Zeit zum Schlüpfen gekommen ist. Dank ihrer starken Zähne kann sie das Loch, welches ihre Mutter zuvor geschlagen hatte, vergrößern und nach draußen gelangen. Danach vergräbt sich die Larve als erstes in ein Loch, das ca. 25-30 cm unter dem Boden ist. Hier spinnt sie sich in ihren Kokon ein und wird so zwischen ein bis fünf Jahren warten. Wenn sie ganz ausgewachsen ist, wird sie an die Oberfläche kommen und selber eine Eichel anbohren. Die unterschiedliche Länge im Kokonstadium hängt mit dem Reifungsprozess der Eicheln zusammen.29 Dieses spannende Leben des Eichelbohrers bringt die Evolutionstheorie zu Fall und ist ein Beweis dafür, dass Gott alle Kreaturen makellos erschaffen hat. Es sticht ins Auge, dass jeder Mechanismus dieses Käfers nach einem bestimmten Plan angelegt ist. Der Stachel zum Bohren, die scharfen Zähne an dessen Spitze, der bewegliche Kopf, der das Bohren ermöglicht. All das kann man nicht mit „natürlicher Auslese“ erklären. Wenn er mit seinem langen Rüssel die Bohrarbeiten nicht ausführen kann, dann stellt dieser nichts weiter als einen Klotz am Bein für ihn dar und wäre nichts anderes. Daher kann man nicht behaupten, dass dieser sich „Schritt um Schritt“ entwickelt haben kann. Die Zähne der Larve müssen stark genug sein, um die Schale der Eichel zu durchbrechen, nach dem Schlüpfen muss sie „wissen“, dass sie sich in die Erde vergraben muss um dort abzuwarten. Außerdem ist sie gezwungen, die entsprechende Geduld aufzubringen. Anderenfalls würde die Generation sterben und ausgerottet werden. Alle diese Zufälle können nicht erklärt werden und zeigen auf, dass dieses kleine Lebewesen von einem großen Verstand erschaffen worden ist. Gott hat dieses kleine Lebewesen mitsamt seiner makellosen Organe und seiner perfekten Instinkte erschaffen.

Denn er ist Der, der „perfekt erschafft“. (Die Kuh, Bakara Sure, 54)

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