02 – Warum Beweist Der Zusammenbruch Der Evolutionstheorie Die Wahrheit Der Schöpfung?

Wenn wir fragen, wie das Leben auf der Erde entstanden ist, stoßen wir auf zwei verschiedene Antworten: Eine ist, dass das Leben durch Evolution hervortrat. Nach der Evolutionstheorie begann das Leben mit der ersten Zelle, die durch Zufall oder durch irgendwelche hypothetischen “Naturgesetze” der Selbstorganisation entstanden sein soll. Diese Zelle soll sich dann weiter entwickelt haben, verschiedene Formen angenommen haben und so die Millionen Arten des Lebens auf der Erde hervorgebracht haben. Die zweite Antwort heißt “Schöpfung”. Alles Leben wurde von einem intelligenten Schöpfer geschaffen. Nachdem die Millionen verschiedenen Lebensformen erstmals geschaffen wurden, hatten sie bereits dieselbe komplette, perfekte und überlegene Form, die sie heute besitzen. Die Tatsache, dass selbst die einfachsten Lebensformen die komplexesten Strukturen und Systeme besitzen, die niemals unter natürlichen Bedingungen durch Zufall entstanden sein können, ist ein klarer Beweis dafür. Außer diesen beiden Alternativen existiert heute keine andere Hypothese, die die Entstehung des Lebens erklären würde. Wenn aber eine von nur zwei Alternativen erwiesenermaßen falsch ist, muss nach den Gesetzen der Logik die andere richtig sein. Diese Grundsatzregel der Logik nennt man modus tollendo ponens. Anders ausgedrückt: Wenn gezeigt werden kann, dass die Lebensformen auf der Erde nicht durch Zufall entstanden sind, so ist dies ein klarer Beweis dafür, dass sie von einem Schöpfer geschaffen worden sind. Selbst Wissenschaftler, die die Evolutionstheorie für richtig halten, stimmen darin überein, dass es keine dritte Möglichkeit gibt. Einer von ihnen, Douglas Futuyma, macht dazu folgende Aussage: Organismen kamen entweder vollständig entwickelt in die Welt oder nicht. Wenn nicht, dann müssen sie sich aus bereits vorher existierenden Arten durch einen Modifikationsprozess entwickelt haben. Wenn sie aber in einem vollständig entwickelten Zustand in die Welt kamen, dann müssen sie in der Tat von einer omnipotenten Intelligenz geschaffen worden sein.4 Der Bestand an bekannten Fossilien liefert die Lösung für Futuyma’s Problem. Die Paläontologie zeigt, dass die existierenden Arten zu verschiedenen Zeiten auf der Erde aufgetaucht sind, doch jedes Mal komplett und in optimaler Anpassung an ihren Lebensraum. Alle Entdeckungen, die durch Ausgrabungen oder Studien in über hundert Jahren gemacht wurden, zeigen, dass Lebensformen plötzlich auftauchen, in makelloser Form, anders gesagt, dass sie “geschaffen” wurden. Bakterien, Einzeller, Würmer, Mollusken und andere wirbellose Lebewesen, Gliederfüßler, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere tauchten aus dem Nichts auf, mit komplexen Organen und Systemen. Es gibt keine Fossilien, die einen “Übergang” von einer zu einer anderen Lebensform bestätigen würden. Die Paläontologie bringt dieselbe Botschaft wie andere Wissenschaftszweige: Leben hat sich nicht entwickelt, sondern ist geschaffen worden. Indem die Anhänger der Evolutionstheorie versuchten, ihre unrealistische Theorie zu beweisen, lieferten sie eigenhändig den Beweis für die Schöpfung. Robert Carroll, Experte für die Paläontologie der Wirbeltiere und überzeugter Anhänger der Evolutionstheorie, kommt zu dem Eingeständnis, dass die Hoffnung des Darwinismus durch Fossilienfunde nicht erfüllt wurde: Trotz der über hundert Jahre andauernden Anstrengungen seit Darwins’ Tod ergeben die bisherigen Fossilienfunde keineswegs das Bild unzähliger Übergangsformen, die seiner Ansicht nach einst existiert haben sollten.5

Allein die kambrische Explosion genügt, um die Evolutionstheorie zu Fall zu bringen
Biologen teilen die lebende Welt in verschiedene Reiche [Kingdom] ein, wie das Pflanzenreich, das Tierreich und des Reich der Einzeller [Protisten]. Diese Reiche wiederum werden eingeteilt in Stämme [Phylum, Phylae]. Diese Stämme haben vollkommen unterschiedliche physiologische Eigenschaften. Gliederfüßler (Insekten, Spinnen und andere Tiere, die über mit Gelenken ausgestattete Beine verfügen), bilden beispielsweise einen eigenen Stamm, und alle Tiere dieses Stammes besitzen dieselben grundsätzlichen physiologischen Eigenschaften. Der Stamm Chordata umfasst alle Tiere, die eine Wirbelsäule aufweisen. Fische, Vögel, Reptilien und Säugetiere, die wir aus dem Alltagsleben kennen, bilden jeweils einen Unterstamm [Subphylum] der Chordata, der Wirbeltiere. Es gibt 35 verschiedene Tierstämme, einschließlich der Mollusken – Weichtiere wie Schnecken und Kraken – oder der Echinodermata – Stachelhäuter wie Seeigel und Seesterne. Die Unterkategorien eines Stammes weisen einen grundsätzlich ähnlichen Körperbau auf, doch die Stämme sind völlig verschieden voneinander.

Wie aber kommen diese Unterschiede zustande?
Betrachten wir zuerst die darwinistische Hypothese. Wie wir wissen, schlägt diese vor, dass alles Leben sich aus einem einzigen Vorfahren entwickelt hat und dass es sich durch eine Serie von kleinen Veränderungen zu all seiner heutigen Vielfalt entwickelt hat. Wäre dies richtig, müsste das Leben zuerst in sehr ähnlichen, einfachen Formen aufgetaucht sein. Die Ausdifferenzierung und die wachsende Komplexität des Lebens müssten anschließend über Äonen parallel verlaufen sein. Folgt man dem Darwinismus, so verläuft die Entwicklung des Lebens in einer Baumstruktur, mit einer gemeinsamen Wurzel, die in den Stamm übergeht, der wiederum zahlreiche Äste und Zweige hervorbringt. Diese Hypothese vom “Baum des Lebens” wird in darwinistischen Quellen ständig hervorgehoben. Nach diesem Baumkonzept müsste eine bestimmte Art zuerst entstanden sein, die anderen Arten wären dann über einen sehr langen Zeitraum durch minimale Veränderungen aus der ersten Art entstanden. Das jedenfalls behauptet die Evolutionstheorie.

War es wirklich so?
Auf gar keinen Fall. Im Gegenteil, alle Tiere waren ganz verschieden voneinander und bereits in einer sehr komplexen Weise aufgebaut von dem Moment an, als sie das erste Mal erschienen. Alle heute bekannten Tierarten tauchten zur selben Zeit auf und zwar in der Mitte des Kambriums, wie die Geologen dieses Erdzeitalter nennen. Das Zeitalter des Kambriums begann vor etwa 570 Millionen Jahren und endete vor ca. 505 Millionen Jahren, dauerte also etwa 65 Millionen Jahre. Doch die Periode, in der die hauptsächlichen Tierarten plötzlich auftauchten, war wesentlich kürzer und lag in der Mitte des Kambriums. Sie wird als die “kambrische Explosion” bezeichnet. Stephen C. Meyer, P. A. Nelson and Paul Chien schrieben 2001 in einem auf umfangreichen Literaturstudien basierenden Artikel, dass “die kambrische Explosion in einem äußerst kleinen Zeitfenster von nicht mehr als 5 Millionen Jahren geschah.” 6 Es gibt außer von Einzellern und sehr wenigen primitiven Mehrzellern keine Fossilienfunde aus der Zeit vor diesem Ereignis. Alle Tierarten tauchten vollständig entwickelt in der kurzen Zeit der kambrischen Explosion auf. (Nach geologischen Maßstäben sind 5 Millionen Jahre eine sehr kurze Zeit!) Die Fossilien, die im kambrischen Felsgestein gefunden wurden, gehören zu Schnecken, Trilobiten (eine ausgestorbene Meereskrebsart), Schwämmen, Quallen, Seesternen, Schalentieren etc.. Die meisten der Kreaturen aus dieser Schicht sind komplexe biologische Systeme mit entwickelten Strukturen wie Augen, Kiemen und einem Kreislaufsystem, genau wie sie die heutigen Tierarten besitzen. Diese Strukturen sind sehr verschieden und doch vollständig entwickelt zugleich. Richard Monastersky, Wissenschaftsautor beim Science News Journal, sagt folgendes über die kambrische Explosion und versetzt damit der Evolutionstheorie den Todesstoss: Vor einer halben Milliarde Jahren… tauchten plötzlich die komplexen Tierformen, die wir heute sehen, auf. Dieser Moment, direkt am Beginn des Kambrium – Zeitalter vor etwa 550 Millionen Jahren, markiert den Beginn der evolutionären Explosion, die die Meere mit den ersten komplexen Kreaturen der Welt füllte.7 Phillip Johnson, Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley und einer der führenden Kritiker des Darwinismus, beschreibt den Widerspruch zwischen den paläontologischen Fakten und dem Darwinismus: Die darwinistische Theorie sagt einen “Kegel sich steigernder Diversifikation” voraus, weil der erste lebende Organismus oder die erste Spezies sich allmählich aber kontinuierlich diversifiziert hätten, um so die höheren Stufen des taxonomischen Systems zu erreichen. Was wir an Fossilienfunden haben, erinnert jedoch an einen “auf dem Kopf” stehenden solchen Kegel, wobei die Zahl der Stämmen, die zu Beginn vorhanden waren, seitdem abnimmt.8 Wie Phillip Johnson gezeigt hat, tauchten die verschiedenen Arten keineswegs stufenweise auf, sondern sie entstanden alle auf einmal, und einige von ihnen starben in späteren Zeiten sogar aus. Die Bedeutung des plötzlichen Auftauchens ganz verschiedener perfekt gestalteter Kreaturen ist in der Schöpfung zu suchen, wie auch der Evolutionist Futuyma akzeptiert hat. Wie wir gesehen haben, widerlegen alle bisher gemachten wissenschaftlichen Entdeckungen die Evolutionstheorie und beweisen die Wahrheit der Schöpfung.

Teilen über...
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>