08 – Auf welchem Betrug an der Wissenschaft beruht der Mythos, menschliche Embryonen hätten Kiemen?

Auf welchem Betrug an der Wissenschaft beruht der Mythos, menschliche Embryonen hätten Kiemen?Die Tatsache, dass das ungeborene Leben im Mutterleib verschiedene Stadien durchläuft, führte zu der These, dies sei ein Beweis für die Existenz von Evolution. Diese Behauptung nimmt einen besonderen Platz ein unter all den unfundierten Behauptungen der Evolutionstheorie. Denn diese als “Rekapitulation” bekannte These ist nicht nur eine Irreführung der Wissenschaft, sondern ein Betrug an der Wissenschaft.

Haeckels Aberglaube von der Rekapitulation

Der Terminus “Rekapitulation” ist eine Verdichtung der These, die Entwicklung des Einzelwesens wiederhole seine stammesgeschichtliche Entwicklung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem darwinistischen Biologen Ernst Haeckel vorgestellt wurde. Haeckels Theorie nimmt an, dass Embryonen sozusagen im Zeitraffer noch einmal den Evolutionsprozess durchlaufen, den ihre imaginären Vorfahren gegangen sein sollten. Haeckel meinte, während der Entwicklung im Mutterleib habe der Embryo zunächst die Merkmale eines Fisches, dann die eines Reptils und endlich die des Menschen. Die Behauptung, der Embryo habe vorübergehend Kiemen im Laufe dieser Entwicklung, stammt aus dieser Theorie. Doch dies ist völliger Unsinn. Die Entwicklung der Wissenschaft in den Jahren, seitdem die Rekapitulationstheorie zum ersten Mal aufkam, führte zu mehreren Studien zur Haltbarkeit dieser Theorie. Alle Studien haben gezeigt, dass die Rekapitulationsdoktrin keine andere Basis hat als die Vorstellungskraft der Darwinisten und ihre Fähigkeit, Tatsachen absichtlich zu entstellen.
Es ist heute bekannt, dass es sich bei den “Kiemen”, die angeblich in den frühen embryonalen Stadien vorhanden sind, tatsächlich um den Beginn der Entwicklung von Mittelohr-Kanal, Nebenschilddrüse und Thymusdrüse handelt. Der Teil des Embryos, der als “Eigelb-Beutel” angesehen wurde, entpuppte sich als ein Organ, dass das Blut für den werdenden Menschen produziert. Der Teil, der von Haeckel und seinen Anhängern als Schwanz “identifiziert” wurde, ist tatsächlich die Wirbelsäule, deren Anblick nur deswegen an einen Schwanz erinnert, weil sie ihre Form annimmt, bevor die Beine sich entwickeln.
Dies sind allgemein anerkannte Fakten in der wissenschaftlichen Welt und selbst Darwinisten akzeptieren sie heute. George Gaylord Simpson, einer der Begründer des Neo-Darwinismus, schreibt:
Haeckel verdrehte das zugrundeliegende evolutionäre Konzept. Wir wissen heute definitiv, dass sich die evolutive Entwicklung des Einzelwesens nicht im Mutterleib wiederholt.45
Folgendes war im New Scientist vom 16. Oktober 1999 zu lesen:
Haeckel nannte dies das biogenetische Gesetz und es wurde allgemein bekannt als “Rekapitulation”. Tatsächlich stellte sich Haeckels Gesetz schon bald als falsch heraus. So hat der Embryo zum Beispiel in keinem Stadium Kiemen wie ein Fisch und er durchläuft auch keine Stadien, in denen er wie ein Reptil oder ein Affe aussieht.46
In einem Artikel aus dem American Scientist ist zu lesen:
Sicher ist das biogenetische Gesetz so tot wie ein Sargnagel. Es wurde in den fünfziger Jahren endgültig aus den biologischen Lehrbüchern entfernt. Als Thema ernsthafter Untersuchungen war es bereits in den Zwanzigern erledigt…47 Wie wir gesehen haben, hat die weitere Entwicklung gezeigt, dass die Rekapitulationstheorie keinerlei wissenschaftliche Basis hat. Mehr noch, es hat sich herausgestellt, dass sie nicht nur ein Irrtum, sondern kompletter Betrug war.

Haeckels falsche Zeichnungen

Haeckel veröffentlichte eine Reihe von Zeichnungen, um seine Theorie zu verdeutlichen. Er stellte die Embryonen in seinen Zeichnungen bewusst falsch dar, damit sie Fischen ähnlich sahen. Als ihm dies nachgewiesen wurde, hatte er zu seiner Verteidigung nichts anderes zu sagen, als dass andere Darwinisten dasselbe getan hätten:
Nach diesem kompromittierenden Geständnis der “Fälschung” sollte ich mich eigentlich verdammt und verurteilt fühlen, hätte ich nicht den Trost, dass ich mich in der Gesellschaft hunderter von Mitschuldigen befinde, unter ihnen viele der renommiertesten und achtenswertesten Biologen. Die Mehrzahl aller Diagramme, selbst in den besten biologischen Lehrbüchern, Abhandlungen und Zeitschriften würde nach diesen Maßstäben den Tatbestand der “Fälschung erfüllen, denn sie alle sind mehr oder weniger ungenau, schematisiert und konstruiert.” 48
In der Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science vom 5. September 1997 war ein Artikel zu lesen, der enthüllte, dass Haeckel’s Embryo-Zeichnungen das Produkt einer Täuschung sind. In dem Artikel mit dem Titel “Haeckel’s Embryos: Schwindel wieder entdeckt” (Haeckel’s Embryos: Fraud Rediscovered) stand folgendes:
“Der Eindruck, dass alle Embryos gleich seien, so wie er in Haeckel’s Zeichnungen vermittelt wird, ist falsch,” sagt Michael Richardson, Embryologe an der medizinischen Hochschule des St. George Hospitals in London… So führten er und seine Kollegen ihre eigenen vergleichenden Untersuchungen durch; und siehe da es kam heraus, dass Embryonen “oftmals erstaunlich unterschiedlich aussehen”, berichtet Richardson in der August-Ausgabe von “Anatomie und Embryologie”.49 In demselben Artikel findet sich folgende Information:
Haeckel fügte nicht nur Merkmale hinzu und ließ andere weg, berichten Richardson und seine Kollegen, er frisierte auch den Maßstab, um Ähnlichkeiten zwischen den Arten zu übertreiben, auch wenn manche Details einen 10fachen Größenunterschied aufwiesen. Außerdem verwischte er die Unterschiede, indem er in den meisten Fällen einfach die Namen der Spezies wegließ, als ob Vertreter einer Art die gesamte Gattung repräsentieren könnten. “In Wirklichkeit”, schreiben Richardson und seine Kollegen, “sind selbst die Embryonen von Fischen, die alle miteinander verwandt sind, sehr unterschiedlich in ihrer Erscheinung und Entwicklung. Es sieht so aus, als wären Haeckels Zeichnungen einer der größten Schwindel in der Geschichte der Biologie.” schließt Richardson.50
Es ist bemerkenswert, dass Haeckel’s Fälschungen noch fast ein ganzes Jahrhundert in vielen darwinistischen Publikationen erschienen, obwohl sie bereits im Jahr 1901 aufgeflogen waren. Doch jene, die die darwinistischen Behauptungen hochhielten, sandten unbedachterweise eine wichtige Botschaft aus, indem sie ihre Ideologie vor die Wissenschaft stellten: Evolution ist keine Wissenschaft, sie ist ein Dogma, das sie im Angesicht aller wissenschaftlichen Fakten trotzdem aufrecht erhalten wollen.

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